Insulin spritzen

#Insulin#Spritze#Diabetes#Medizin#Gesundheit

Das Insulin darf nicht ausgelassen werden und muss pünktlich kommen, doch der Stich tut weh und lädt jedes Mal mit einer Sorge auf, die nicht vergeht, nur weil der Moment vertraut ist. Die Bildkarten unten geben dem Spritzen eine ruhige Ordnung.

Ein Kind spritzt sich selbst Insulin in den Oberarm.

Insulin in den Arm spritzen

Ein Kind spritzt sich selbst Insulin in den Oberarm.

Ein Kind hält einen Insulinpen bereit, um seine Medizin zu nehmen.

Den Insulinpen halten

Ein Kind hält einen Insulinpen bereit, um seine Medizin zu nehmen.

Ein Kind spritzt sich selbst Insulin in den Bauch.

Insulin in den Bauch spritzen

Ein Kind spritzt sich selbst Insulin in den Bauch.

Über diese Bildkarten

Das ist ein Moment, der sich nicht aufschieben oder überspringen lässt und der zudem wehtut. Diese Kombination, notwendig und unangenehm zugleich, sorgt dafür, dass die Sorge oft lange beginnt, bevor die Spritze überhaupt draußen ist. Das Kind weiß, dass es kommt, weiß, dass es sein muss, und spannt sich schon im Warten an.

Bildkarten helfen, indem sie die Fragezeichen rund um den Moment selbst entfernen. Liegen die Schritte in fester Reihenfolge, reinigen, vorbereiten, Stelle wählen, spritzen, fertig, weiß das Kind genau, was passiert und in welcher Reihenfolge und wo in der Kette das Schwere sitzt. Die Berechenbarkeit dämpft den Stich nicht, aber sie dämpft das Warten, das oft der schwerere Teil ist.

Lass den letzten Schritt danach immer dieselbe ruhige Sache sein, etwa eine Umarmung oder einen Moment mit etwas, das das Kind mag, damit die Kette nicht auf dem Schmerz endet, sondern auf etwas Gutem. Dieser feste Abschluss gibt dem Blick ein Ziel. In der Routined-App kannst du die Insulin-Abfolge mit eigenen Bildern bauen und Erinnerungen für die richtigen Zeiten hinzufügen.