Antibiotika

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Das Schwierige an einer Antibiotikakur kommt oft an Tag vier, wenn das Fieber weg ist und das Kind nicht mehr versteht, warum die Medizin sein muss. Ein Bild der ganzen Kur zeigt, dass sie noch nicht zu Ende ist. Sieh dir die Schritte unten an.

Eine Medikamentenflasche mit Kapseln und eine Person, die ihre Medizin einnimmt.

Antibiotika einnehmen

Eine Medikamentenflasche mit Kapseln und eine Person, die ihre Medizin einnimmt.

Über diese Bildkarten

Das Gefühl, gesund zu sein, kommt meist, bevor die Kur vorbei ist, und genau dann bröckelt die Motivation. Dem Kind geht es gut, die Medizin schmeckt schlecht, warum also weitermachen? Ohne etwas, das zeigt, dass der Weg eine feste Länge hat, fühlt sich jede neue Dosis wie sinnloser Widerstand an.

Bildkarten machen die Dauer der Kur konkret. Wenn jeder Tag ein eigenes Kästchen zum Abhaken hat, sieht das Kind, wie viele Dosen geschafft sind und wie wenige bleiben. Das verwandelt eine abstrakte Arztanweisung in etwas Zählbares, und das Abhaken selbst gibt ein kleines Gefühl, den Teil des Tages bewältigt zu haben.

Ein oft hilfreicher Tipp ist, die Medizin an etwas zu koppeln, das das Kind ohnehin tut, etwa direkt nach dem Zähneputzen am Abend, und die Karten in derselben Reihenfolge zu legen. Die Dosis wird Teil einer schon eingeübten Routine statt eines eigenen Streits.

Manche Kinder brauchen mehr Klarheit darüber, warum etwas Unangenehmes wiederholt werden muss, und dann kann eine wiederkehrende Erinnerung in der Routined-App die Ordnung halten, ohne dass du drängeln musst.