Frühstück zubereiten
Es ist viertel vor sieben, das Gehirn ist noch nicht online und der Magen will vielleicht gar nichts. Die Bildkarten unten teilen das Frühstück in kleine, machbare Schritte, damit der Morgen einen Startpunkt bekommt.
♀Frau bereitet Frühstück zu
Eine Frau mit kurzen braunen Haaren und einem hellgelben Hemd mit blauer Schürze lächelt. Sie rührt mit einem Holzlöffel in einer Schüssel mit Müsli oder Haferbrei und hält einen weiteren Holzlöffel in der anderen Hand. Auf dem Tisch vor ihr steht eine Schüssel mit Müsli oder Haferbrei, eine Scheibe Toast mit Butter und ein Stapel von drei Pfannkuchen, garniert mit Butter und Sirup. Neben ihr auf dem Herd köchelt eine Pfanne, aus der Dampf aufsteigt.
Über diese Bildkarten
Frühstück ist die erste echte planerische Aufgabe des Tages. Wählen, holen, eingießen, schneiden, alles bevor der Kaffee bei den Erwachsenen angekommen ist und bevor das Kind richtig wach ist. Dazu ein Magen, der vielleicht gar nichts will, und die Aufgabe wird größer, als die Küchenzeile vermuten lässt.
Liegen die Bilder in der Reihenfolge vor, in der die Dinge tatsächlich passieren, wird sichtbar, dass Frühstück keine einzelne Handlung ist, sondern eine Kette kleiner Bewegungen. Das Kind kann mit der Schüssel anfangen, das Müsli holen, die Milch eingießen, sich hinsetzen, ohne die ganze Sequenz im Kopf zu tragen. Genau das hilft, wenn der Morgennebel einfache Entscheidungen schwer macht.
Ein konkreter Tipp: am Vorabend Schüssel, Löffel und Müslipackung auf einem Tablett bereitstellen. Die Hälfte der Schritte ist dann schon erledigt, wenn die Bildkarte holen sagt, und das Frühstück startet auf niedriger Schwelle. In Routined lässt sich das Frühstück als wiederkehrender Morgenablauf speichern. Die App hat eine 14-tägige kostenlose Testphase.