Gürtel umlegen
Schlaufen, Schnalle und das richtige Loch – ein Gürtel sieht einfach aus, doch die Feinmotorik braucht mehr Zeit als gedacht. Die Bildkarten unten zeigen jede Bewegung einzeln.
♀Gürtel umlegen
Eine Person legt sich einen Gürtel um die Taille.
Über diese Bildkarten
Durch die Schlaufen fädeln, das richtige Loch finden und passend festziehen. Das sind drei verschiedene feinmotorische Bewegungen, die an einem hektischen Morgen leicht zu einer einzigen unklaren Anweisung verschmelzen. Für ein Kind, dessen Griff sich noch festigt, wird der Gürtel oft zur letzten Hürde, genau dann, wenn alle anderen schon an der Tür stehen.
Die Bildkarten teilen die Kette in klare Abschnitte: Schnalle offen, Ende durch die erste Schlaufe, hinten herum, vorne wieder, dann ins Loch. Wenn jede Karte für eine abgegrenzte Bewegung steht, sieht das Kind, wo es gerade ist und was als Nächstes kommt. Das Raten verschwindet und mit ihm ein großer Teil des Frusts.
Ein praktischer Hinweis: Legt den Gürtel flach aufs Bett oder einen Stuhl, mit der Schnalle nahe beim Kind, so steht die Richtung schon vor dem ersten Griff fest. So vermeidet ihr die häufigste Unterbrechung, den falsch herum sitzenden Gürtel. Wer die Bilder mit einem Timer und einer Abhakliste verbinden möchte, kann das in der Routined-App tun, die 14 Tage zum Ausprobieren bietet.