Turban
Die Hände arbeiten an einem Kopf, den die Augen nicht erreichen, und der Stoff soll gleichmäßig liegen, ohne über der Stirn zu spannen. Die Schritte hier unten zeigen die Wicklung von der ersten Falte bis zum letzten eingesteckten Zipfel.

Blauer Turban
Ein blauer Turban mit einer runden gelb-roten Brosche an der Vorderseite.
Über diese Bildkarten
Einen Turban zu wickeln ist motorisch heikel, gerade weil die Arbeit außerhalb des Blickfelds stattfindet. Die Finger müssen ertasten, ob eine Lage gleichmäßig liegt, ob die Kante gerade verläuft und ob alles fest genug sitzt, um den ganzen Tag zu halten, ohne gegen die Stirn zu drücken. Ein Spiegel hilft nur bedingt, denn das Spiegelbild dreht die Bewegung um und macht sie für viele Kinder eher schwerer.
Bildkarten teilen die Wicklung in Positionen, mit denen sich das eigene Tun vergleichen lässt. Das Kind sieht, wie weit der Stoff bei jeder Lage reichen soll, und kann beim Bild anhalten, statt weiterzuwickeln und zu hoffen. Der Erwachsene muss nicht mehr festhalten und gleichzeitig erklären, sodass die Hände des Kindes Platz bekommen.
Ein Kniff, der meist den Knoten löst: Den Stoff vorher auf die richtige Breite falten und die Kante glattstreichen, dann muss die Breite nicht mitten in der Bewegung korrigiert werden. In Routined lassen sich die Schritte in eine Morgenroutine neben dem übrigen Anziehen legen, und die App ist 14 Tage kostenlos testbar.
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