Glocke

#glocke#signal#ton#pause#schule

Ein scharfes Geräusch, das ohne Vorwarnung kommt, wirkt stärker auf den Körper, als Erwachsene meist bemerken, doch sobald die Glocke ein eigenes Bild bekommt, weiß das Kind vorher, was der Ton bedeutet und was danach kommt. Die Bildkarten hier unten zeigen den ganzen Ablauf.

Eine gelbe Handglocke mit schwarzem Griff läutet, daneben sind Schalllinien zu sehen.

Läutende Handglocke

Eine gelbe Handglocke mit schwarzem Griff läutet, daneben sind Schalllinien zu sehen.

Über diese Bildkarten

Die Schulglocke klingelt mitten im Satz, mitten im Gedanken, mitten in einem Turm, der fast fertig war. Für manche Kinder ist die Unterbrechung selbst das Schwierige, für andere der Ton: scharf, laut und im Moment nicht vorbereitbar. In beiden Fällen reagiert der Körper längst, bevor der Kopf verstanden hat, was gerade passiert ist.

Bilder machen das Signal verständlich, bevor es ertönt. Eine Karte für die Glocke neben einer Karte für das, was danach kommt, verbindet den Ton mit einer Richtung, sodass er als Information ankommt und nicht als Alarm. Sprecht über die Glocke, während es im Raum ruhig ist, und lass das Kind selbst auf die nächste Karte zeigen, statt in der Sekunde des Klingelns zu erklären. Schon ein kurzer Blick auf die Reihe kurz vor dem Klingeln nimmt dem Ton einen Teil seiner Schärfe. Ist das Kind geräuschempfindlich, was häufig mit Autismus einhergeht, können Gehörschutz oder ein Platz weiter weg vom Lautsprecher als eigenes Bild in der Reihe liegen.

In Routined kannst du die Glocke als festen Punkt im Schulalltag hinterlegen und die App vierzehn Tage kostenfrei testen.

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