Marcello Schule
Ein Schultag wird leichter, wenn die Lehrkraft schon vor dem Klassenzimmer einen Namen und ein Gesicht hat. Die Bildkarten unten zeigen Marcellos Schultag als Abfolge, in der die Beziehung zwischen den Schritten sitzt.

Schule
Eine Zeichentrickillustration eines Schulgebäudes mit einem 'M' an der Vorderseite und einer Flagge davor.
Über diese Bildkarten
Für viele Kinder geht es in der Schule weniger um das Gebäude und mehr um die Person, die sie hinter der Tür empfängt. Heißt die Lehrkraft Marcello, färbt sich der ganze Tag von dieser einen Beziehung: die Begrüßung am Morgen, wer den Unterricht leitet, wer in der Pause sieht, wenn etwas schwer wird. Es ist der Unterschied zwischen einer abstrakten Schule und einem konkreten Menschen, auf den man zugehen kann.
Wird Marcello als wiederkehrendes Gesicht in die Bildkarten eingebaut, wird die Beziehung zum Rückgrat des Schultags, nicht der Stundenplan. Das Kind sieht nicht nur Mathe und Pause, sondern Mathe mit Marcello, Mittag, dann zurück zu Marcello. Übergänge werden weicher, weil das Gehirn etwas Festes hat, an dem es den Tag aufhängen kann, auch wenn die Fächer wechseln.
Ein konkreter Tipp: nimm ein Foto oder eine erkennbare Illustration von Marcello für die allererste Karte, dann verankert der Start den Rest des Tages. In der App Routined kannst du dasselbe Lehrerbild an mehreren Stellen im Plan platzieren, sodass das Gefühl von Sicherheit den ganzen Tag mitläuft.