Notizen machen

#schreiben#erinnern#ideen#lernen#studieren

Notizen machen heißt aussortieren im Tempo des Unterrichts: Was lohnt sich, festzuhalten? Die Bildkarten unten zerlegen diese Entscheidung in kleinere, sichtbare Schritte.

Ein Junge macht Notizen in einem Buch. Eine Glühbirne über seinem Kopf symbolisiert eine Idee.

Junge macht Notizen

Ein Junge macht Notizen in einem Buch. Eine Glühbirne über seinem Kopf symbolisiert eine Idee.

Über diese Bildkarten

Das eigentliche Schreiben ist selten das Schwierige. Schwer ist es zu entscheiden, was den Stift wert ist, während der Lehrer schon beim nächsten Beispiel ist. Diese Priorisierung läuft leise mit, die ganze Stunde lang, und kostet mehr Energie, als viele aus ihrer eigenen Schulzeit erinnern.

Wenn der Vorgang sichtbar wird, fällt ein Teil dieser Last ab. Die Karten unten zeigen kleine Teilschritte, die sonst nur im Kopf ablaufen: auf ein Stichwort hören, eine kurze Zeile schreiben, einen Rand für später freilassen, zurückkommen, wenn eine Pause da ist. So muss das Kind die Routine nicht im Arbeitsgedächtnis halten, während neuer Stoff hereinkommt.

Ein konkreter Tipp: vereinbart ein eigenes Zeichen — einen Stern, ein Fragezeichen — das das Kind in den Rand setzen darf, wenn etwas wichtig wirkt, sich aber im Moment nicht fertig notieren lässt. Damit gibt es nach der Stunde einen klaren Ort, an den man zurückkehrt, ohne mitten im Geschehen den Faden zu verlieren. In Routined lassen sich die Karten zu einer Unterrichtsroutine zusammensetzen, mit Pausenzeit und einem Haken, wenn die Notizen des Tages stehen.