Bildschirmzeit Beenden
Von den schnellen Belohnungen des Bildschirms zurück in den Raum zu wechseln ist einer der härtesten Übergänge des Tages, und die Plötzlichkeit löst oft starken Widerstand aus. Die Bildkarten unten bereiten den Wechsel vor, bevor der Bildschirm ausgeht.
♂Bildschirmzeit beenden
Ein Junge hält die Hand zum Stoppen hoch und hält ein Tablet mit einem roten Kreuz auf dem Bildschirm.
Über diese Bildkarten
Wenige Übergänge sind so aufgeladen wie der vom Bildschirm zur Wirklichkeit. Der Bildschirm gibt einen steten Strom kleiner Belohnungen, der das Gehirn in einem angenehmen Griff hält, und davon losgerissen zu werden fühlt sich für das Kind nicht wie ein Wechsel der Tätigkeit an, sondern wie der Verlust von etwas Laufendem. Je plötzlicher der Abbruch kommt, desto stärker der Widerstand, und ein jetzt ausmachen ohne Vorwarnung endet fast immer im Konflikt.
Bildkarten helfen, indem sie den Übergang im Voraus vorbereiten und ihm eine Richtung geben. Sieht das Kind rechtzeitig, dass die Bildschirmzeit bald vorbei ist und was danach kommt, wird der Wechsel vorhersehbar statt schockierend. Das Wichtigste ist oft nicht, dass der Bildschirm ausgeht, sondern dass es ein klares und lockendes Nächstes gibt, auf das man zugehen kann, damit das Gehirn ein Ziel hat.
Ein konkreter Tipp: Zeig die nächste Aktivität als Bild neben dem Countdown, damit das Ende und das Folgende als eine einzige Bewegung zusammenhängen. Eine Vorwarnung ein paar Minuten vorher, mit dem Bild verknüpft, gibt dem Kind Zeit zum Abrunden. In der Routined-App kannst du einen Timer mit der Bildschirmzeit verbinden und den nächsten Schritt direkt dahinter legen, sodass der Übergang von Anfang an eingebaut ist.