Bildschirmzeit & Frühstück
Das Handy liegt neben dem Teller und der Brei wird kalt, während der Bildschirm die ganze Aufmerksamkeit bekommt. Wenn es keine klare Reihenfolge gibt, wird jeder Morgen zum Tauziehen — die Bilder unten zeigen, was zuerst gilt und was danach kommt.

Handy und Frühstück
Ein Smartphone steht neben einem Stapel Pfannkuchen mit einer Erdbeere und einer Schüssel mit Löffel.
♂Frühstück mit Handy
Ein Junge isst Müsli mit einem Löffel und schaut dabei auf ein Handy, mit Pfannkuchen und Saft auf dem Tisch.
Über diese Bildkarten
An vielen Morgen geht es weniger um das Essen als um den Bildschirm daneben. Das Handy gewinnt die Aufmerksamkeit, die Gabel bleibt in der Luft stehen, und das halb gegessene Frühstück bleibt liegen, wenn es Zeit zum Gehen ist. Solange beides gleichzeitig läuft, verliert meist das Essen.
Eine klare Reihenfolge löst den Wettstreit auf, und diese Reihenfolge lässt sich leichter halten, wenn man sie sieht. Mit Bildkarten könnt ihr die Abfolge gemeinsam festlegen: erst essen, den Teller wegstellen und danach eine Weile Bildschirm, bevor ihr geht. Der Streit wird kleiner, weil die Entscheidung schon auf dem Bild steht und nicht bei jedem Bissen neu verhandelt wird. Wenn dein Kind sieht, dass der Bildschirm kommt, nur später, fällt das Weglegen des Handys leichter, ohne dass es sich wie ein Verlust anfühlt.
Ein konkreter Tipp: Lass die Bildschirmkarte zuletzt liegen und dreh sie um, bis der Teller leer ist, so wird sie zu einer sichtbaren Quittung, dass das Essen fertig ist. In der Routined-App kannst du der Bildschirmzeit einen kurzen Timer geben, damit sie ein Ende hat, bevor sie überhaupt beginnt.
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