Bildschirmpause

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Mitten aus einer Spielwelt herausgerissen zu werden, fühlt sich selten nach einem ruhigen Okay an. Der Frust gilt der Unterbrechung, nicht der Pause. Die Bildkarten unten zeigen den Schritt vom Bildschirm zur nächsten Aktivität, bevor er kommt.

Eine Person streckt sich am Computer, mit einer Uhr, die eine Pause anzeigt.

Bildschirmpause

Eine Person streckt sich am Computer, mit einer Uhr, die eine Pause anzeigt.

Über diese Bildkarten

Was Kinder bei einer Bildschirmpause auf die Palme bringt, ist selten die Pause selbst. Es ist die Quest, die noch läuft, der Boss, der gleich kommt, oder die Freunde, die online weiterspielen. Wenn ein Erwachsener jetzt ist Schluss sagt, trifft dieser Satz ein Gehirn, das mitten in etwas anderem steckt, und die Antwort ist Widerstand.

Bildkarten verschieben den Ort des Konflikts. Statt eines abrupten Endes sieht das Kind, dass die Bildschirmzeit gleich vorbei ist und dass etwas Konkretes folgt, oft etwas Körperliches oder Soziales. Die Karte für die nächste Aktivität gibt dem Gehirn einen Landeplatz, sodass der ganze Übergang nicht am Wort Schluss hängt.

Ein Tipp, der wirklich hilft: lege die Karte für die nächste Aktivität schon zu Beginn der Bildschirmzeit neben das Gerät. So sieht das Kind das Ziel die ganze Zeit, und die Pause kommt nicht als Überraschung. In der Routined-App lässt sich die visuelle Unterstützung mit einem sichtbaren Timer kombinieren, sodass das Kind die Zeit selbst verfolgen kann.