Drinnen spielen

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Gleiches Wohnzimmer, gleiches Spielzeug, kein klarer Anfang. So zerfließt das Drinnen-Spielen, bevor es begonnen hat. Die Karten unten geben einen Rahmen.

Ein Kind sitzt auf dem Boden in einer Hauskontur und spielt mit Bauklötzen und einem Ball.

Drinnen spielen

Ein Kind sitzt auf dem Boden in einer Hauskontur und spielt mit Bauklötzen und einem Ball.

Über diese Bildkarten

Drinnen fehlt das, was draußen sich von selbst löst: eine neue Bühne. Das Sofa, der Teppich und das Regal sehen aus wie gestern, und ohne konkreten Vorschlag treibt das Kind zwischen angefangenen Spielen, bis jemand frustriert ist. Es fehlt nicht an Fantasie, es fehlt ein Startpunkt.

Visuelle Unterstützung verlegt diesen Startpunkt aus dem Kopf auf den Tisch. Sieht das Kind eine Karte fürs Höhlenbauen, eine fürs Verkleiden und eine für die Kissenschlacht, kann es zeigen statt sich etwas auszudenken, und die Wahl wird zur Eröffnung des Spiels statt zur nächsten Frage von einem Erwachsenen. Das Bild ist der äußere Rahmen, den der Raum nicht liefert.

Ein konkreter Kniff: vor dem Mittagessen drei Karten auslegen und liegen lassen. Endet das erste Spiel, ist das nächste schon sichtbar, und der Nachmittag wird zu drei klaren Blöcken statt einer langen leeren Strecke. Wer Timer und Abhaken dazu möchte, kann das in Routined nach der 14-tägigen Testphase einrichten.