Nach Hause
Zu Hause kann ein Kind durchatmen: vertraute Geräusche, eigene Plätze und Menschen, die man nicht entschlüsseln muss. Trotzdem hat das Zuhause eigene Rahmen, anders als die von Schule oder Laden. Die Bilder unten machen die Erwartungen daheim so klar wie die Geborgenheit.

Haus
Ein gemütliches Haus mit rotem Dach und zwei Herzen
Über diese Bildkarten
Für viele Kinder ist das Zuhause der einzige Ort, an dem der Körper ganz entspannen darf. Draußen warten Anforderungen, Gesichter zu lesen, den richtigen Tonfall zu halten und sich in Rhythmen einzufügen, die andere bestimmen. Hinter der Tür fällt das meiste davon weg. Gerade deshalb kann das Zuhause aber auch der Ort werden, an dem es am schwersten ist zu wissen, welche Regeln wirklich gelten, weil sie selten laut ausgesprochen werden.
Mit Bildkarten können die eigenen Rahmen des Zuhauses so sichtbar werden wie seine Geborgenheit. Ein Bild kann zeigen, wohin die Schuhe gehören, ein anderes, dass der Bildschirm beim Essen ruht. Es geht nicht um mehr Regeln, sondern darum, die bestehenden klar zu machen, damit das Kind nicht die Stimmung lesen muss, um sie zu verstehen.
Ein konkreter Tipp: Häng eine kleine Bildreihe an die Haustür, die die ersten Schritte nach Hause zeigt, etwa Schuhe aus, Jacke aufhängen, Hände waschen. Sie markiert den Übergang von draußen nach drinnen und hilft dem Körper, wirklich anzukommen. Um die verschiedenen Routinen des Zuhauses an einem Ort zu verbinden, kannst du sie in der Routined-App sammeln.