Skaten
Bevor der erste Schritt aufs Eis kommt, ist der Kopf schon zehnmal hingefallen. Die Bildkarten unten federn diese gedanklichen Stürze ab, indem sie jede Bewegung im Voraus zeigen – wie man aufsteht, wie man gleitet, was man tut, wenn die Balance kippt.
♂Junge skatet
Ein glücklicher Junge mit Rollschuhen und einem roten T-Shirt skatet vorwärts.
Über diese Bildkarten
Der Untergrund entscheidet über den Körper. Auf Eis gibt es keine Reibung zum Anlehnen, der ganze Körper muss die Balance gleichzeitig lösen: Knöchel, Knie, Hüften, Arme, Blick. Wer noch nicht weiß, wie es sich anfühlen soll, verbraucht die gesamte Energie damit, sich auf den Sturz vorzubereiten – fürs eigentliche Gleiten bleibt nichts übrig.
Bildkarten helfen, indem sie den Moment in vorhersagbare Teile zerlegen. Eine Karte für das Hinsetzen auf die Bank und das Anziehen der Schlittschuhe, eine für das Aufstehen an der Bande, eine für den ersten vorsichtigen Schritt, eine fürs Gleiten, eine dafür, wie man nach einem Sturz wieder aufsteht. Steht der Sturz als geplante Karte in der Reihe, ist er kein Scheitern mehr, sondern ein Schritt mit einem Ausgang.
Ein konkreter Tipp: Setze eine Karte mit der Bande als Ruhepunkt in die Mitte der Sequenz. Das Wissen, jederzeit zur Bande zurückzudürfen, ist das, was beim ersten Mal das Loslassen erlaubt.
Willst du dieselbe Reihe bei jedem Eisbesuch nutzen, speichere sie in Routined und kombiniere sie mit einem Timer für die Länge der Einheit.