Spielen beenden

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Ein Buch hat eine letzte Seite, doch das Bauwerk auf dem Boden kann stundenlang weitergehen, und deshalb muss das Ende immer von einem Erwachsenen kommen. Die Bildkarten hier unten verlagern dieses Ende von deiner Stimme auf etwas, das dein Kind sehen kann.

Ein großes Kreuz über einem Jungen an der Spielzeugkiste zeigt, dass das Spielen vorbei ist.

Das Spielen ist vorbei

Ein großes Kreuz über einem Jungen an der Spielzeugkiste zeigt, dass das Spielen vorbei ist.

Über diese Bildkarten

Das Schwierige am Beenden des Spiels ist, dass Spielen kein eigenes Ende hat. Ein Film hat einen Abspann und eine Mahlzeit einen leeren Teller, aber das Bauwerk auf dem Boden kann stundenlang weiterwachsen, also kommt das Signal zum Aufhören immer von außen und immer mitten in etwas, das gerade funktioniert hat. Für Kinder mit ADHS wiegt oft genau dieser Abbruch von etwas Schönem am schwersten, nicht die Aufgabe, die danach wartet.

Bildkarten helfen, indem sie dem Spiel eine Art eigenes Ende geben. Eine Karte für die letzte Runde, eine fürs Aufräumen und eine für das, was danach kommt, sorgen dafür, dass das Ende schon vorher im Raum ist, statt als Überraschung aufzutauchen. Ein Tipp, der genau zum Spielen passt: Leg das Ende in Handlungen statt in Minuten fest, etwa noch zwei Autos in die Garage oder der Turm fertig, denn dann sieht dein Kind sein eigenes Ziel vor sich.

In der App Routined kannst du die Karten mit einem Timer verbinden, sodass Zeit und nächster Schritt gleichzeitig sichtbar sind. Vierzehn Tage lassen sich unverbindlich testen.

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