Autos aufräumen
Die Autos stecken mitten in einer Geschichte, wenn aufgeräumt werden soll, und genau dieser Bruch ist meist das Schwere. Die Bildkarten hier unten geben dem Spiel ein Ende, bevor das Einparken beginnt.
♂Spielzeugautos waschen
Ein illustrierter Junge in einer blauen Latzhose und einem roten Hemd wäscht ein rotes Spielzeugauto mit einem Schwamm und einer Sprühflasche. Neben ihm steht ein durchsichtiger Behälter mit weiteren Spielzeugautos.
Über diese Bildkarten
Autos aufzuräumen ist selten ein Kampf gegen das Aufräumen selbst. Es ist die Geschichte auf dem Boden, die protestiert. Das rote Auto ist auf dem Weg in die Werkstatt, das blaue gerade verunglückt, und plötzlich soll alles einfach in eine Kiste. Für ein Kind, das in seinem Spiel lebt, ist es kein Durcheinander, das weg muss, sondern eine laufende Geschichte, die plötzlich verstummen soll.
Deshalb wirken Bildkarten am besten, wenn sie im Spiel beginnen und nicht außerhalb. Das erste Bild kann zeigen, dass die Autos nach Hause fahren, das zweite, dass sie in einer Kiste oder auf einem Regal parken, das dritte, dass die Garage für die Nacht schließt. Das Aufräumen wird zur letzten Szene der Geschichte und nicht zu einem abrupten Stopp. Das Kind darf etwas beenden, statt es zu verlassen.
Ein konkreter Tipp: Legt einen festen Parkplatz für die Autos fest, bevor ihr beginnt. Eine Kiste, eine Matte, eine Regalkante, jedes Mal derselbe Ort. Dann wissen die Autos, wohin sie gehören, und dein Kind muss keine Entscheidungen mitten im Abschluss treffen. In Routined kannst du die Szenen zu einer kurzen Routine mit denselben Bildern verbinden, sodass der Abschluss vertraut wird.