Anziehen und Haare bürsten

#Kleidung#Haare bürsten#Morgenroutine#Hygiene#anziehen

Kleidung auf der Haut ist Reizladung genug für einen Morgen. Kommt eine Bürste an der Kopfhaut dazu, kann ein Kind beides gleichzeitig im selben Moment ablehnen. Die Bildkarten unten trennen die beiden Aufgaben sauber voneinander.

Eine fröhliche Frau bürstet ihr lockiges Haar mit einer lila Bürste.

Haare bürsten

Eine fröhliche Frau bürstet ihr lockiges Haar mit einer lila Bürste.

Über diese Bildkarten

Zwei Sinneseindrücke gleichzeitig sind nicht doppelt so schwer, sondern exponentiell schwerer. Der Pullikragen am Hals zusammen mit einer Bürste, die an einem Knoten zieht, reicht vielen Kindern, um sich zu versteifen und beides abzulehnen. Sie nacheinander zu erledigen statt parallel, macht oft den ganzen Unterschied.

Die Bildkarten lassen sich genau dafür nutzen. Erst die Kleidung, ganz fertig, dann die Haare. Oder umgekehrt, wenn das Bürsten bei euch das leichtere Stück ist. Sobald das Kind sieht, dass nur eine Sache passiert, entsteht Luft dazwischen. Die Bürste ist keine wartende Drohung mehr, während der Pulli über den Kopf geht.

Ein Hinweis, der oft hilft: Schiebe eine kleine Pausenkarte zwischen Kleidung und Haare – ein Glas Wasser, ein Moment am Fenster, was zu euch passt. Diese kurze Zurücksetzung sorgt dafür, dass die Bürste auf ein Kind trifft, das nicht schon am Rand ist. Die ganze Morgenabfolge lässt sich in der Routined-App speichern, mit 14 Tagen zum Testen.