Brille
Eine Brille ist nie nur eine Brille: Bügel, die an den Ohren drücken, ein wunder Nasenrücken und Finger, die die Gläser sauber halten sollen. Die Bildschritte unten teilen den Brillentag in kleinere Momente auf.

Brille
Eine runde Brille mit schwarzem Gestell und hellblauen Gläsern.
Über diese Bildkarten
Auf einem Bild sieht eine Brille einfach aus. Auf einem Kopf ist sie sowohl Sehhilfe als auch ständiger Hautkontakt: Bügel über den Ohren, Gewicht auf dem Nasenrücken, Schlieren, die auftauchen, sobald Finger in die Nähe kommen. Für ein Kind summieren sich daraus über den Tag viele kleine Reize, oft ohne Worte für das, was scheuert.
Bildschritte machen den ganzen Ablauf Stück für Stück handhabbar. Ein Bild fürs gerade Aufsetzen, eins fürs Putzen mit dem Tuch, eins fürs Zusammenklappen vor dem Hinlegen – das wird zu einem äußeren Gedächtnis für eine Hand, die noch nicht geübt ist. Das Kind bekommt auch einen Ort zum Zeigen, wenn etwas falsch sitzt, was leichter ist als das Wort für einen schief liegenden Bügel zu finden.
Ein konkreter Tipp: bau eine kurze Pust-und-Wisch-Pause nach dem Essen und nach dem Spielen draußen ein, die zwei Momente, in denen die Gläser am stärksten verschmutzen. Wenn sie als eigene Bildschritte zurückkommen, sparst du dir das Mahnen und das Kind bekommt ein klares Ende fürs Herumfingern. Routined gibt es vierzehn Tage kostenfrei zum Ausprobieren, um Brillenschritte in den restlichen Tag einzuweben.