Creme einreiben

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Kalte Creme auf einem warmen Arm ist ein deutliches Signal, und danach reibt die Hand weiter, lange nachdem dein Kind findet, dass es reicht. Die Bilder hier unten machen das Warten begreifbar, weil sie zeigen, wie viele Stellen noch übrig sind.

Eine Person reibt einen Klecks Creme in den Unterarm ein.

Creme einreiben

Eine Person reibt einen Klecks Creme in den Unterarm ein.

Über diese Bildkarten

Zuerst ist die Creme kalt, dann klebt sie, und erst danach fühlt sich die Haut weich an. Für ein Kind, das Berührung stark wahrnimmt, sind das drei verschiedene Erfahrungen nacheinander, und die mittlere sorgt dafür, dass das Eincremen oft auf halbem Weg abbricht. Der Klecks auf dem Arm ist nicht mehr zu sehen, aber das Gefühl, dass da noch etwas liegt, bleibt, und genau dann wird der Arm weggezogen.

Bildkarten helfen, weil sie den Körper zu einer Reihenfolge machen statt zu einer Verhandlung. Eine Karte pro Bereich, Arme, Beine, Bauch, Gesicht, lässt dein Kind sehen, wie viel noch übrig ist, und selbst sagen, in welcher Reihenfolge es passieren soll. Für ein Kind mit Autismus kann diese Vorhersehbarkeit der Unterschied zwischen Abwehr und Mitmachen sein. Ein Tipp für genau diesen Schritt: Wärm die Creme ein paar Sekunden zwischen den Händen, bevor sie auf die Haut kommt, und lass dein Kind den letzten Strich auf jedem Bereich selbst machen, damit die Berührung zu seinen Bedingungen endet.

Die Bildkarten sind kostenlos herunterzuladen und passen dorthin, wo die Creme steht. Wenn du die Reihenfolge digital willst, kannst du Routined vierzehn Tage ohne Kosten testen und das Eincremen in die Abendroutine legen.