Gesicht eincremen
Die Creme riecht, gleitet und bleibt lange nach dem Auftragen auf der Haut spürbar. Für viele Kinder ist genau dieses Nachher das eigentliche Problem, nicht das Eincremen selbst. Die Bildkarten unten zerlegen den Moment.
♂Gesicht eincremen
Ein Junge cremt sein Gesicht ein.
♀Gesicht eincremen
Eine Frau cremt ihr Gesicht ein.
Über diese Bildkarten
Die Creme ist nicht das Problem, sondern das Danach. Die Konsistenz auf der Wange, der Duft, der hängen bleibt, das Gefühl von etwas, das eine halbe Stunde auf der Haut liegt, all das kann ein Kind schon ablehnen lassen, bevor die Tube überhaupt offen ist. Es ist kein Trotz, es ist die Erinnerung an dieses Nachher, die die ganze Situation auflädt.
Mit Bildkarten lässt sich genau zeigen, wie lange der Moment dauert und was am Ende passiert. Wenn das Kind ein Bild vom Abtupfen sieht oder von einer Pause, in der die Haut einfach sein darf, wird die klebrige Phase zeitlich begrenzt statt endlos. Die Vorhersagbarkeit lässt den Körper schon vorher loslassen.
Ein konkreter Tipp: Setze die Creme zuerst als kleinen Punkt auf deinen eigenen Handrücken, damit das Kind die Menge sieht, bevor etwas das Gesicht erreicht. Der Körper weiß dann, dass es genau so viel ist und nicht mehr. Wenn du die Bildkarten in eine abendliche Hautroutine einbinden willst, kannst du sie in Routined zusammenstellen, wo Bilder, Timer und Abhaken auf einem Bildschirm liegen. Die App ist 14 Tage kostenlos zum Ausprobieren.