Extra Socken
Nähte, Feuchtigkeit und Passform entscheiden, ob der Sockenwechsel sich wie Erleichterung anfühlt oder wie neuer Ärger. Die Schritte unten zeigen, wie ihr mit möglichst wenig Reibung auf der Haut wechselt.

Extra Socken
Ein Bild von drei blauen Socken mit weißen wellenförmigen Streifen, zwei liegen gestapelt und eine dritte schwebt darüber.
Über diese Bildkarten
Socken sind eines der wenigen Kleidungsstücke, die den ganzen Tag auf der Haut liegen, also werden kleine Details schnell groß. Eine Naht, die am Zeh reibt, eine feuchte Stelle, die klebt, ein Bündchen, das sich unter den Fuß rollt, all das kann den Fokus stehlen, weg von dem, was das Kind eigentlich tun will. Socken zu wechseln ist deshalb keine Nebensache, sondern eine Chance, das ganze Körpergefühl zurückzusetzen.
Mit Bildkarten wird der Wechsel ein klares kleines Projekt: ausziehen, Fuß prüfen, neue wählen, richtig herum anziehen, nachfühlen. Wenn jeder Schritt sein eigenes Bild hat, kann das Kind mitkommen und auf das zeigen, was stört, statt nur Nein zu sagen. Das ist der Unterschied zwischen versorgt werden und den eigenen Wechsel besitzen.
Praktischer Tipp: Habt immer zwei Sockenpaare aus dem gleichen Material dabei, wenn ihr aus dem Haus geht. So vermeidet ihr die Überraschung, dass das Ersatzpaar sich völlig anders anfühlt als das erste, was meist die Krise beim Wechsel auslöst. Wer den Sockencheck in die Anziehroutine einbauen will, kann Routined 14 Tage lang testen.