Traurig

#Gefühl#traurig#unglücklich#weinen#betrübt

Traurigkeit kommt selten rein. Sie mischt sich oft mit Müdigkeit, Hunger oder einem Frust, der noch keine Worte gefunden hat. Die Bildkarten unten geben dem Kind etwas zum Zeigen, bevor die Sprache reicht.

Eine Zeichentrickillustration eines Jungen mit braunen lockigen Haaren und einem blauen Hemd, mit Tränen, die über seine Wangen laufen, was darauf hinweist, dass er traurig ist.

Trauriger Junge

Eine Zeichentrickillustration eines Jungen mit braunen lockigen Haaren und einem blauen Hemd, mit Tränen, die über seine Wangen laufen, was darauf hinweist, dass er traurig ist.

Eine Zeichentrickillustration eines weinenden Gesichts mit Tränen, die über die Wangen laufen, was Traurigkeit anzeigt. Das Haar ist hochgesteckt.

Trauriges Mädchen

Eine Zeichentrickillustration eines weinenden Gesichts mit Tränen, die über die Wangen laufen, was Traurigkeit anzeigt. Das Haar ist hochgesteckt.

Über diese Bildkarten

Traurig zu sein klingt nach einer klaren Sache, fühlt sich von innen aber selten so an. Bei einem Kind sitzt Traurigkeit oft im selben Knoten wie Müdigkeit, Hunger oder Enttäuschung, und ohne Sprache, um die Fäden zu trennen, wird der ganze Körper schwer. Das erwachsene Ohr hört Weinen, aber das Kind weiß vielleicht selbst nicht, worüber es weint.

Bilder bieten eine Zwischenstation zwischen dem Körpersignal und dem Gespräch. Wenn ein Kind auf eine Karte zeigen kann, die traurig zeigt, muss es nicht gleichzeitig die Worte finden, eines nach dem anderen. Das Benennen des Gefühls, nachdem das Kind gezeigt hat, wirkt wie ein Spiegel, und der Spiegel selbst beruhigt meist.

Ein konkreter Tipp: lass die Gefühlskarte auch in ruhigen Momenten sichtbar, nicht nur mitten im Weinen. So wird sie ein vertrautes Werkzeug und nicht etwas, das erst auftaucht, wenn es schon zu groß ist. Viele Familien hängen ein paar Gefühlsbilder am Frühstückstisch auf. In der Routined-App kannst du mehrere Gefühlsbilder in einer Ansicht sammeln, damit das Kind zwischen ihnen wählen kann.