Aufwachen und kuscheln gehen

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Manche Kinder fahren hoch, als wären sie schon zu spät, obwohl niemand sie jagt. Erst eine Weile zu kuscheln gibt dem Körper die Chance zu landen, bevor die Beine loslaufen wollen. Die Schritte unten helfen, diese Ruhe etwas länger zu halten.

Ein Erwachsener und ein Kind umarmen sich beim Aufwachen auf einer Wolke mit Schlafsymbolen darüber.

Morgenumarmung

Ein Erwachsener und ein Kind umarmen sich beim Aufwachen auf einer Wolke mit Schlafsymbolen darüber.

Über diese Bildkarten

Für viele Kinder liegt das Problem nicht im Aufwachen, sondern im Bleiben in der Ruhe danach. Kaum sind die Augen offen, will der Körper schon hoch und los, und kein sanfter Start kommt mit. Bewusst eine Weile zu kuscheln ist eine Möglichkeit, den Körper noch etwas ruhen zu lassen, damit der Tag nicht von der ersten Sekunde an mit Vollgas beginnt.

Hier ist Bildunterstützung nützlich, weil sie der Ruhe ein eigenes Feld in der Reihenfolge gibt. Wenn das Kind sieht, dass das Kuscheln zuerst kommt und der nächste Schritt sicher danach wartet, muss es nicht weitereilen, damit etwas geschieht. Das Bild sagt, dass es in Ordnung ist, eine Weile liegen zu bleiben, und dass dies zur Routine gehört und keine Verzögerung ist.

Ein konkreter Tipp: verbinde das Ende des Kuschelns mit etwas Körperlichem und Klarem, etwa drei tiefen Atemzügen zusammen, bevor ihr euch aufsetzt. So bekommt das Herunterfahren eine natürliche Länge, und das Kind spürt selbst, wann der Körper bereit ist weiterzugehen.

Möchtest du das Kuscheln und den Rest des Morgens in einer Reihenfolge, kannst du den Ablauf in der App Routined aufbauen und die ruhigen Schritte in der Liste lassen, statt sie im Tempo zu vergessen.