Aufwachen und knuddeln
Eine Umarmung am Morgen tut gut, aber nur, wenn das Kind Zeit hatte, dafür bereit zu sein. Bevor der Körper richtig wach ist, kann selbst Liebes aufdringlich wirken. Die Bildkarten unten zeigen die Nähe als Schritt, den das Kind kommen sieht.
Kuscheln im Bett
Ein einfaches Symbol eines Erwachsenen und eines Kindes, die beim Aufwachen im Bett kuscheln.
♀Tröstende Umarmung
Ein Erwachsener tröstet ein müdes Kind im Bett, während die Sonne aufgeht.
♀Morgenkuscheln
Ein Erwachsener und ein Kind kuscheln im Bett mit der Sonne darüber.
♀Kuscheln unter der Decke
Ein Erwachsener und ein Kind kuscheln beim Aufwachen unter der Decke mit einem Herz darüber.
Über diese Bildkarten
Nähe am Morgen ist für die meisten etwas Schönes, doch sie hat eine Voraussetzung: das Kind muss bereit sein, ihr zu begegnen. Direkt nach dem Aufwachen, bevor der Körper wirklich angelaufen ist, kann eine Umarmung danebengehen, selbst wenn sie ersehnt war. Es geht nicht darum, dass das Kind nicht will, sondern darum, dass das Timing der Bereitschaft vorauseilt.
Bildkarten helfen, indem sie die Umarmung zu etwas Vorhersehbarem statt zu einer Überraschung machen. Wenn das Kind auf dem Bild sieht, dass eine Umarmung zum Morgen gehört, kann es sich ein wenig vorbereiten, sich zuwenden und ihr im eigenen Tempo begegnen. Diese Vorankündigung macht den Unterschied zwischen einer Nähe, die das Kind aufsucht, und einer Nähe, in die das Kind selbst hineingeht.
Ein konkreter Tipp: lass das Kind das Startsignal bestimmen, etwa dass die Umarmung beginnt, wenn es den Arm ausstreckt oder ein vereinbartes Wort sagt. So wird die Nähe zu einem Angebot, zu dem das Kind Ja sagt, und sie wird fast immer besser angenommen.
Möchtest du die Umarmung in eine ruhige Morgenreihenfolge einbetten, kannst du die Schritte in der App Routined sammeln, sodass das Kind sieht, was kommt, noch bevor die Augen ganz offen sind.