Fernsehen und Frühstück

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Ein bereits laufender Zeichentrickfilm zieht den Blick von den Cornflakes weg, und der Löffel bleibt in der Luft hängen. Die Bildkarten hier unten setzen am Morgen eine klare Reihenfolge, damit das Essen aufgegessen wird, bevor der Bildschirm übernimmt.

Ein Fernseher steht neben einem Tisch mit einer Schüssel Müsli, Toast und einem Glas Saft.

Fernsehen und Frühstück

Ein Fernseher steht neben einem Tisch mit einer Schüssel Müsli, Toast und einem Glas Saft.

Über diese Bildkarten

Der Löffel ist auf dem Weg nach oben, doch der Blick hat sich am Bildschirm verhakt, und die Cornflakes werden langsam weich in der Schale. Läuft der Fernseher, während das Frühstück gegessen werden soll, landet die Aufmerksamkeit an zwei Orten, und das Essen zieht meist den Kürzeren.

Eine klare Reihenfolge löst den Knoten ohne Nörgeln: erst essen, dann schauen. Zeigen die Bilder, dass der Bildschirm nach dem Essen kommt, bleibt dem Kind das Gefühl erspart, etwas zu verpassen, und es kann in Ruhe aufessen. Auch das Ausschalten fällt leichter, weil die Abmachung schon schwarz auf weiß dasteht und nicht im Moment erfunden wird. Muss der Blick nur an einem Ort sein, spürt der Körper zudem eher, wann der Bauch tatsächlich satt ist.

Ein konkreter Tipp ist, das Kind auf ein Bild tippen zu lassen, sobald das Frühstück gegessen ist, als kleines Signal, dass jetzt der Fernseher dran ist. Mit Routined stellst du die Reihenfolge des Morgens so zusammen, dass Frühstück und Fernsehen aufeinanderfolgen, und fügst einen Timer hinzu, wie lange die Bildschirmzeit dauert.

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