Routinen
Eine Routine ist keine Handlung, sondern eine Kette, und die Kette reißt meist an derselben Stelle: dem nächsten Schritt. Die Bildkarten unten lassen das Auge tragen, was der Kopf gerade nicht plant.
Tagesroutine
Ein Symbol, das drei Uhren in einem Kreis zeigt, die eine Tagesroutine darstellen. Die erste Uhr zeigt einen Wecker und die Sonne für den Morgen, die zweite einen Teller und Besteck für die Essenszeit und die dritte ein Bett und den Mond für die Nacht. Blaue Pfeile verbinden sie in einem Kreis.

Tagesablauf
Eine Illustration, die eine Tagesroutine mit drei kreisförmigen Elementen in einem Zyklus darstellt. Das erste zeigt einen Wecker, Sonne und Zahnbürste um 7:00 Uhr. Das zweite zeigt einen Teller mit Besteck um 12:00 Uhr. Das dritte zeigt einen Mond, eine Uhr und ein Buch um 19:00 Uhr.
Über diese Bildkarten
Das Schwere an einer Routine sind selten die Schritte selbst. Das Schwere ist, die Reihenfolge die ganze Strecke von der Bettkante bis zur Haustür im Kopf zu behalten, Tag für Tag, auch wenn jemand schlecht geschlafen hat oder die Stimmung kippt. Die exekutive Funktion ist der Muskel, der zuerst müde wird.
Wenn die Schritte als Bildkarten in einer Reihe liegen, muss das Kind die Reihenfolge nicht aus dem Gedächtnis holen. Ein Finger kann über die Bilder wandern und jeder erledigte Schritt wird sichtbar, was oft schon reicht, um den Einstieg in den nächsten zu finden. Die Struktur liegt außerhalb des Körpers statt darin.
Ein konkreter Tipp: leg den schwersten Schritt in die Mitte, nicht an den Anfang oder ans Ende. Das Bild für den Schritt, an dem es meistens hakt, etwa Anziehen oder Zähneputzen, profitiert davon, zwischen zwei leichteren Schritten zu sitzen, sodass der Schwung trägt. In der Routined-App baust du genau diese Reihenfolge selbst und lässt das Kind unterwegs abhaken.