Aufwachen und Bett machen
Kaum aus dem Bett und schon eine Aufgabe auf der Liste. Das setzt die Latte hoch, bevor der Tag begonnen hat. Die Bilder unten zerlegen den Moment in kleine Stücke.
♂Aufwachen
Eine Person sitzt im Bett und reibt sich die Augen, wobei Zz-Symbole anzeigen, dass sie aufwacht oder schläfrig ist.
Über diese Bildkarten
Die exekutive Funktion ist morgens langsam. Aufzustehen ist schon eine ganze Aufgabe, und folgt direkt das Bettmachen, hat das Gehirn zwei große Jobs übereinander gestapelt, bevor der Körper richtig wach ist. Viele Kinder bleiben genau hier hängen: Sie stehen auf, sehen das zerwühlte Bett und wissen nicht, wo sie anfangen sollen.
Wird das Bettmachen in drei oder vier Bilder zerlegt, löst sich diese Blockade. Decke anheben, Laken glatt ziehen, Decke zurücklegen, Kissen obenauf. Kein einzelner Schritt ist schwer; schwer ist nur das Bündel, das das Gehirn nicht allein aufschnürt. Die Bilder schnüren es auf.
Ein Tipp speziell für diese Kombination: Trenne das Aufstehen vom Bettmachen durch einen kleinen Zwischenschritt ohne Anspruch, etwa Strecken oder ein Glas Wasser trinken. Dann fühlt es sich nicht wie zwei schwere Pflichten direkt hintereinander an. In Routined kannst du diesen Zwischenschritt fest in die Sequenz einbauen, sodass die Morgenkurve sanfter verläuft.