Kartoffel essen

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Kartoffeln sind selten zweimal hintereinander gleich, sie können mehlig, nass, am Rand hart oder ganz trocken sein. Für ein Kind, das Essen mit dem Mund prüft, reicht dieser Unterschied, um die ganze Mahlzeit zu stoppen, und die Schritte hier unten gehen es langsam an.

Nahaufnahme: Ein Junge beißt in eine Kartoffel.

Junge isst eine Kartoffel

Nahaufnahme: Ein Junge beißt in eine Kartoffel.

Über diese Bildkarten

Ein Kind, das an einem Tag ohne Zögern Kartoffeln isst und am nächsten den Teller wegschiebt, will nicht schwierig sein. Gekochte Kartoffeln ändern ständig ihren Charakter: einmal mehlig und trocken, beim nächsten Mal nass und glänzend, und die Schale fühlt sich je nach Standzeit anders an. Der Mund merkt diesen Unterschied lange bevor der Kopf dazu kommt, es sei doch dasselbe Essen wie gestern.

Mit Bildkarten hört das Essen auf, ein Sprung ins Unbekannte zu sein. Eine Karte für die Kartoffel, eine fürs Zerteilen in kleinere Stücke, eine fürs Probieren und eine für mehr nehmen oder ablegen zeigen deinem Kind, dass es einen Weg zurück gibt, wenn es sich nicht gut anfühlt. Ein Tipp, der genau zur Kartoffel gehört: Lass dein Kind das Stück vor dem Probieren selbst mit der Gabel teilen, denn eine Kartoffel, die es schon gedrückt und gespürt hat, überrascht im Mund deutlich weniger.

In der App Routined kannst du die Bildkarten in die Abendessen-Routine legen und dein Kind die Schritte am Tisch abhaken lassen. Vierzehn Tage lassen sich ohne Kosten ausprobieren.

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