Mahlzeit beenden
Wann bin ich fertig? Das ist nicht immer ein Gefühl, sondern ein Tippen, gerade wenn die Sättigung spät kommt und der Teller unübersichtlich aussieht. Die Bildkarten unten machen das Ende so sichtbar wie den Anfang.
♂Junge räumt Teller ab
Ein Junge hält einen leeren Teller und eine Gabel, nachdem er gegessen hat.
Junge gibt Daumen hoch nach dem Essen
Ein Junge gibt den Daumen hoch, mit einem leeren Teller und einer Schüssel vor sich.
Über diese Bildkarten
Das Ende einer Mahlzeit ist oft weniger klar als ihr Anfang. Essen liegt in Häufchen und Soße, das Sättigungssignal kommt fünf bis zwanzig Minuten zu spät, und ein Blick auf den Teller liefert keine klare Markierung. Das Ergebnis ist entweder zu früheres Aufhören und erneuter Hunger nach einer halben Stunde oder zu langes Weiteressen mit Bauchweh.
Bildkarten ersetzen das unklare innere Signal durch ein klares äußeres. Wenn ein Bild den leeren Teller, ein umgekipptes Glas oder eine bestimmte Portion als Tagesziel zeigt, gibt es etwas Konkretes, mit dem während des Essens verglichen werden kann. So wird daraus ein Mechanismus neben dem Gefühl, nicht statt ihm.
Teile den Teller visuell in zwei oder drei Felder mit je einem passenden Bild. Wenn ein Feld leer ist, sieht das Kind, dass ein Drittel geschafft ist, und bekommt ein Gefühl von Fortschritt, das mitten in der Mahlzeit sonst fehlt. In Routined kannst du Anzeigen und Schritte in eine visuelle Essensroutine einbauen und die ganze App 14 Tage lang ausprobieren, um zu sehen, ob das Ende leichter zu finden ist.