Auf dem Laufband gehen

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Auf dem Laufband zu gehen heißt, die Beine zu bewegen, ohne irgendwo anzukommen. Nichts wechselt um dich herum, und das Gehirn verbucht jede Minute als lang. Die Karten unten zerlegen die Zeit in sichtbare Abschnitte.

Eine Person geht auf einem Laufband.

Auf dem Laufband gehen

Eine Person geht auf einem Laufband.

Über diese Bildkarten

Das Laufband ist der Sonderfall unter den Spaziergängen: Bewegung gibt es, aber nichts von dem, was sonst das Gehirn beschäftigt hält. Keine Häuser, keine Fenster zum Hineinschauen, nichts Unerwartetes. Es ist eine der wenigen Aktivitäten, bei denen Langeweile zum Konzept gehört, und für Kinder, die äußere Reize brauchen, wird das besonders schwer.

Bildkarten gleichen das aus, indem sie Struktur hineinbringen, wo die Landschaft fehlt. Drei Karten in Folge: ruhig starten, schneller gehen, auslaufen. Oder fünf Karten, die für Minuten stehen und jeweils umgedreht werden, wenn sie erledigt sind. Zeit wird greifbar, weil sie in Bildern gemessen wird, nicht in abstrakten Zahlen.

Kombiniere gern mit etwas zum Hören oder Schauen, aber lass die Karten Tempo und Schluss bestimmen. Wenn das Kind sieht, dass nur noch zwei Karten übrig sind, fällt das Weitermachen leichter. In Routined kannst du einen Timer an jeden Schritt hängen, sodass die Monotonie des Laufbands mit einem konkreten Ton und dem nächsten Bild endet.