Fernsehen
Fernsehen ist gerade deshalb so anziehend, weil es nicht von selbst aufhört, die nächste Folge startet, bevor jemand denken kann. Die Bildkarten unten geben einen klaren Rahmen dafür, wo das Schauen anfängt und endet.

Fernseher mit Fernbedienung
Eine Illustration eines Fernsehers mit blauem Bildschirm und einer schwarzen Fernbedienung daneben.

Fernseher
Ein älteres Fernsehmodell mit dickem Bildschirm und zwei Knöpfen.

Fernseher
Ein moderner Flachbildfernseher mit einem großen blauen Bildschirm.
Über diese Bildkarten
Streamingdienste sind so gebaut, dass es keinen natürlichen Pausenpunkt gibt. Der Abspann schrumpft, die nächste Folge startet innerhalb von Sekunden, und die Vorschlagsreihe flimmert am Rand. Für ein Kind heißt das: das Schauen selbst meldet nie, wann es Zeit zum Aufhören ist, das Signal muss von außen kommen.
Die Bildkarten beheben das Design der Streamingdienste nicht, geben dem Kind aber etwas zum Festhalten, bevor das Schauen überhaupt beginnt. Liegen das Bild mit der Anzahl der Folgen, das Bild der Fernbedienung und das Bild dessen, was danach passiert, von Anfang an aus, bleibt der Rahmen die ganze Zeit sichtbar. Das Ende ist keine Überraschung, sondern ein geplanter Teil der Aktivität.
Ein konkreter Tipp: legt den Rahmen gemeinsam mit deinem Kind fest, bevor ihr Play drückt, eine Folge, zwei, ein bestimmter Film, und zeigt dabei auf die Karten. Die Entscheidung wiegt mehr, wenn sie vorher gemeinsam getroffen wurde. Möchtest du die TV-Zeit an eine längere Nachmittagsroutine binden, kannst du sie als Block in Routined einfügen.