Schrittzähler

#Training#Spaziergang#Gesundheit#Bewegung#Schrittzähler

Die Zahl auf einem Schrittzähler ist abstrakt. Sie sagt nichts darüber, wie der Körper sich fühlt oder was er gerade will. Damit eine steigende Zahl motivierend wirkt, braucht sie meist einen echten Anker, einen Spaziergang, ein Hüpfen, ein Spiel.

Eine Frau mit langen braunen Haaren geht und trägt einen Schrittzähler an ihrer Hüfte. Zwei kreisförmige Pfeile zeigen Bewegung an.

Frau mit Schrittzähler

Eine Frau mit langen braunen Haaren geht und trägt einen Schrittzähler an ihrer Hüfte. Zwei kreisförmige Pfeile zeigen Bewegung an.

Über diese Bildkarten

6000 Schritte zu jagen ist schwierig, wenn der Körper keine Belohnung sieht, bevor die Zahl da ist. Der Schrittzähler misst etwas, das man nicht sehen, fühlen oder schmecken kann, nur zählen. Für Kinder, deren Motivation im Hier und Jetzt lebt, fühlt sich der Blick auf eine 1832 leer an, auch wenn die Zahl mit jedem Schritt steigt.

Mit Bildkarten zerfällt diese Abstraktion in konkrete Aufträge. Eine Karte für den Weg zum Briefkasten, eine fürs Hüpfen auf dem Trampolin, eine fürs Tanzen zu einem Lied. Jede Karte steht für ein Stück Ziel und wird zu etwas, das der Körper wiedererkennt, nicht nur abliest. Die Zahl bekommt Begleitung.

Ein konkreter Tipp: zeichnet eine kleine Karte eurer Wohnung und markiert drei feste Schrittrunden, Küche bis Schlafzimmer dreimal, raus zum Briefkasten und zurück, fünfmal ums Sofa. Legt zu jeder Runde ein Bild in die Bildkarten. Das Kind wählt eine Runde, statt auf die Zahl zu starren. Die Routined-App verknüpft Schrittziele mit einer Tagesroutine samt Erinnerungen und kann 14 Tage getestet werden.