Wäsche in den Korb
Schmutzige Kleidung landet auf dem Boden, weil der Weg zum Korb nie zu einer eigenen Handlung wurde, und sie richtig wegzulegen ist ein kleiner, leicht übersprungener Schritt. In Bildern wird er besser sichtbar als in einer Ermahnung, also folge den Schritten darunter.

Wäsche im Korb
Ein Wäschekorb voller bunter Kleidung und Socken
Über diese Bildkarten
Der Haufen auf dem Boden kommt selten von Faulheit, sondern weil der Schritt vom Körper zum Korb nie einen Platz im Kopf bekam. Man zieht das Shirt aus und denkt schon ans Nächste, und das Kleidungsstück bleibt liegen, wo man stand. Das Unsichtbare wird erst sichtbar, wenn jemand darauf zeigt, und dann hilft ein Bild mehr als eine wiederholte Ermahnung.
Wenn der Korb als eigenes Feld direkt nach dem Ausziehen erscheint, verbinden sich Ausziehen und Korb zu einer durchgehenden Bewegung. Das Kind sieht, wohin das Kleidungsstück gehört, und muss nicht die ganze Kette im Kopf behalten, während die Gedanken schon beim Schlafanzug oder Zähneputzen sind. Der Schritt bekommt einen eigenen Platz in der Reihenfolge, statt zwischen zwei anderen zu verschwinden.
Stell den Korb dorthin, wo die Kleidung tatsächlich ausgezogen wird, ans Bett oder an die Badtür, und halte das Bild auf Augenhöhe daneben. Der kürzeste Weg macht die Gewohnheit leichter haltbar, denn so muss niemand das Kleidungsstück durchs halbe Haus tragen. In Routined kannst du Wäsche in den Korb als eigenen Schritt der Abendroutine anlegen, sodass es ein wiederkehrender Teil des Fertigmachens für die Nacht wird.