Wäsche in den Wäschekorb legen

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Kleidung in den Korb statt auf den Boden zu legen ist ein winziger Schritt, aber gerade deshalb wird er genau dann vergessen, wenn er ansteht. Die Bildkarten darunter machen die Gewohnheit sichtbar, sodass sie in den Ablauf rutscht statt daneben.

Eine Person legt ein Kleidungsstück in einen Wäschekorb auf einer Waschmaschine.

Wäsche einlegen

Eine Person legt ein Kleidungsstück in einen Wäschekorb auf einer Waschmaschine.

Über diese Bildkarten

Es geht um Sekunden. Die Kleidung auf den Boden fallen zu lassen oder sie in den Korb zu legen unterscheidet sich nur durch eine kleine Bewegung, aber im Moment des Ausziehens ist der Kopf schon woanders, und die einfache Handlung fällt aus, ohne dass es jemand bemerkt. Es ist kein Unwille, sondern dass der Schritt nie ganz registriert wird.

Bildkarten machen den unsichtbaren Schritt sichtbar und knüpfen ihn an den richtigen Moment. Ein Bild am Bett oder in der Ecke, wo die Kleidung sonst landet, wirkt als Erinnerung genau dort, wo sie gebraucht wird, und zeigt klar, dass die Sachen weiter in den Korb gehören, nicht auf den Boden. Mit der Zeit wird das Bild zu einem Anstoß, der im Ausziehen mitschwingt.

Ein konkreter Tipp: Stelle den Wäschekorb dorthin, wo die Kleidung tatsächlich abgelegt wird, nicht in eine weit entfernte Waschküche. Je kürzer der Weg zwischen Ausziehen und Einlegen, desto kleiner die Chance, dass der Boden gewinnt. Ein offener Korb ohne Deckel senkt die Schwelle weiter.

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