Bad
Das Badezimmer gehört zu den sensorisch lautesten Räumen des Hauses: Der Hahn rauscht, der Boden ist glatt, das Wasser reicht bis an die Ohren. Für ein Kind, das all das laut wahrnimmt, ist Baden selten nur Baden. Die Bildkarten unten nehmen das auf.

Badewanne
Eine Illustration einer Badewanne, gefüllt mit Wasser und Blasen, mit zwei gelben Quietscheentchen, die im Wasser schwimmen, und einem Schwamm daneben.

Badewanne
Eine blaue Badewanne gefüllt mit Wasser, Blasen und einer gelben Gummiente.

Badewanne
Eine weiße Badewanne gefüllt mit Wasser, Blasen und einer gelben Gummiente.

Badewanne
Eine Illustration einer Badewanne, gefüllt mit Wasser und Blasen, mit einer gelben Quietscheente und einem Holz-Badespielzeug, die im Wasser schwimmen.
Über diese Bildkarten
Glatte Fliesen unter den Füßen, ein Wasserhahn, der wie ein Fluss klingt, und plötzlich Wasser im einen Ohr – für ein Kind mit hoher sensorischer Wachheit ist ein Bad keine entspannende Pause, sondern eine Reihe kleiner Unannehmlichkeiten, die dicht aufeinander folgen. Die Reaktion, vom ausweichenden Körper bis zum klaren Nein, ist eine Antwort genau auf diese Eindrücke.
Bildkarten können den Hahn nicht leiser machen, aber sie können die Reihenfolge klar machen und die Anspannung senken. Wenn das Kind im Voraus sieht, dass der Hahn zu ist, bevor es sich hinsetzt, dass das Wasser beim Einsteigen lauwarm ist und dass das Haarewaschen einmal und nur einmal kommt, schrumpft die Zahl der ungewissen Momente.
Konkrete Hilfe: Einigt euch gemeinsam, welcher Schritt sich am schlimmsten anfühlt – meist das Ausspülen der Haare oder die Temperaturprobe – und legt ein tröstendes Bild neben diesen Schritt. Ein Lieblingshandtuch, eine Puppe, ein Lied. Der schwere Schritt bleibt schwer, bekommt aber Gesellschaft. In der App Routined lässt sich die Reihenfolge des Bades speichern, sodass derselbe Ablauf Abend für Abend wiederkehrt, ohne erneut erklärt werden zu müssen.