Haare föhnen

#föhnen#haare#föhn#haare trocknen#hygiene

Der Föhn klingt wie ein kleiner Sturm direkt am Ohr, bläst heiße Luft auf die Kopfhaut und summt in der Hand: drei starke Eindrücke auf einmal. Weiß das Kind, was kommt, lässt sich der Lärm leichter ertragen. Sieh dir die Schritte unten an.

Person föhnt sich die Haare mit einem Föhn

Haare föhnen

Person föhnt sich die Haare mit einem Föhn

Über diese Bildkarten

Der Föhn ist ein sensorischer Doppelschlag. Der Klang dröhnt direkt am Ohr, während heiße Luft auf die Kopfhaut trifft und die Vibration durch den Kopf läuft. Für ein Kind, das ohnehin stark auf Geräusche reagiert, wird die Kombination leicht unerträglich, und jede Föhnsitzung wird zum Kampf, den beide Seiten lieber vermeiden.

Bildkarten helfen, indem sie den Überraschungsmoment nehmen. Hat das Kind vorab die Bilder mit dem Handtuch trocknen, Föhn anschalten und Stück für Stück föhnen gesehen, weiß der Körper, worauf er sich einstellen muss. Erwartetes ängstigt weniger als plötzlich Kommendes, und das Föhnen lässt sich in kurze Abschnitte mit Pausen aufteilen statt in eine lange Belastung.

Ein konkreter Tipp ist, das Kind den Föhn selbst halten oder die Richtung der Luft steuern zu lassen, soweit das geht. Ist die bewegende Hand die eigene, wirken Lärm und Hitze weniger bedrohlich, weil das Gehirn weiß, was die nächste Sekunde bringt.

Um den Abschluss der abendlichen Haarroutine vorhersehbarer zu machen, kannst du das Föhnen als festen Schritt in die Routined-App aufnehmen, damit es immer an derselben Stelle kommt.