Vitamin nehmen
Ein Vitamin gibt im Moment keine Rückmeldung. Nichts im Körper sagt jetzt, und nichts sagt später, also fällt es ein paar Morgen pro Woche einfach aus. Das Bild unten macht die Gewohnheit sichtbar, sodass das Auge mithilft, wenn das Gedächtnis allein nicht reicht.
♂Junge nimmt Vitamin aus Flasche
Ein Junge hält ein Vitamin in einer Hand und eine Vitaminflasche in der anderen, bereit, das Vitamin zu nehmen.
♂Mann nimmt Vitamin mit Wasser
Ein Mann hält ein Vitamin und ein Glas Wasser, bereit, das Vitamin zu nehmen.
♂Mann gibt Vitamin an anderen Mann
Ein Mann gibt einem anderen Mann ein Vitamin.
♀Frau nimmt Vitamin mit Wasser
Eine Frau hält ein Vitamin in der Hand und ein Glas Wasser neben einer Vitaminflasche, bereit, das Vitamin zu nehmen.
Über diese Bildkarten
Das Schwierige an einem Vitamin ist, dass es nichts belohnt. Essen schmeckt, die Zahnbürste kitzelt, eine vergessene Jacke fühlt sich kalt an, aber ein Vitamin gibt dem Körper im Moment nichts, weder Gutes noch Unangenehmes. Deshalb rutscht es selbst in Familien mit sonst stabilen Routinen durch. Das Gehirn hat keinen Anker.
Genau hier kann ein Bild zum Anker werden. Wenn das Vitamin jeden Morgen am gleichen Platz steht und das Bild daneben liegt, wird aus der Gewohnheit etwas Sichtbares statt etwas, das man im Kopf halten muss. Viele Familien koppeln das Bild an etwas, das täglich sowieso passiert, etwa den ersten Schluck Wasser oder die Frühstücksschale auf der Theke. Dann ist es kein eigener Punkt mehr, sondern Teil von etwas, das ohnehin läuft.
Drucke das Bild und klebe es an die Vitamindose oder an den Frühstücksplatz. In Routined kannst du es als einen kurzen Schritt direkt nach dem Frühstück anlegen, damit es seinen festen Platz im Morgen bekommt, ohne wie eine zusätzliche Aufgabe zu wirken.