Ins Bett steigen

#Bett#Schlaf#Abend#Schlafanzug#Schlafenszeit

Von der letzten Aktivität des Tages zum Stillliegen im Bett zu wechseln ist oft der schwerste Übergang, denn er bedeutet, dass alles Schöne vorbei ist. Die Schritte unten machen den Übergang sichtbar, sodass dein Kind den Weg von oben nach unten sieht.

Ein Kind im Schlafanzug klettert ins Bett und zieht die Decke am Kissen hoch.

Geht ins Bett

Ein Kind im Schlafanzug klettert ins Bett und zieht die Decke am Kissen hoch.

Über diese Bildkarten

Das Bett ist nicht nur ein Ort, es ist eine Grenze. Auf der einen Seite liegt der Tag mit allem, was geschieht, auf der anderen der Schlaf, in dem nichts geschieht. Diese Grenze zu überschreiten ist der letzte Wechsel des Tages und oft der, der den meisten Widerstand weckt, denn sich hinzulegen bedeutet, alles loszulassen, was schön war.

Bildkarten helfen, indem sie den Übergang selbst zu etwas machen, dessen Nahen das Kind vorher sehen kann. Wenn die Bilder die Schritte bis zum Bett zeigen, unter die Decke kriechen, sich hinlegen, die Augen schließen, wird daraus kein plötzliches jetzt gehen wir ins Bett, sondern ein Weg, von dem das Kind schon weiß, dass er im Bett endet. Das Vorhersehbare nimmt dem Widerstand die Schärfe, denn der Wechsel wirkt weniger abrupt, wenn man ihn hat kommen sehen.

Lass den allerletzten Schritt etwas sein, das das Kind mag, etwa zu wählen, welches Kissen oder welches Kuscheltier mit nach unten kommt. Eine kleine eigene Wahl direkt an der Grenze macht den Schritt leichter.

Möchtest du die abendlichen Schritte bis zum Bett in eine feste Reihenfolge mit Bildern fassen, hält die Routined-App das Zubettgehen jeden Abend gleich.