Kein iPad, ausruhen

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Den Bildschirm zum Ausruhen wegzulegen geht genau gegen das, wonach der Körper ruft, mehr von dem schnellen Reiz. Dann braucht es einen sanften Weg ins langsamere Tempo. Die Bilder hier unten zeigen Schritte, die dem Körper helfen anzukommen.

Ein durchgestrichenes iPad neben einem Kind, das im Bett ruht.

Kein iPad, ausruhen

Ein durchgestrichenes iPad neben einem Kind, das im Bett ruht.

Über diese Bildkarten

Ein Bildschirm gibt schnelle, ständige Reize, und ihn plötzlich auszuschalten hinterlässt eine Leere, die der Körper sofort füllen will. Genau deshalb ist der Übergang vom iPad zur Ruhe einer der schwersten des Tages, besonders für Kinder mit ADHS, denen das Abbremsen bei hohem Tempo besonders schwerfällt. Ein bloßes leg es jetzt weg ohne etwas, zu dem man übergehen kann, führt leicht zu Protest.

Bildkarten helfen, indem sie die Ruhe zu etwas Konkretem machen, auf das man zugeht, statt nur zu einem Stopp. Wenn die Bilder zeigen schalt den Bildschirm aus, nimm ein Kissen, leg dich hin, schließ die Augen, bekommt das Kind eine sanfte Treppe nach unten statt eines steilen Sturzes. Die Leere füllt sich mit einer neuen Tätigkeit, ruhig und doch etwas zu tun, und das Loslassen des Bildschirms fällt leichter.

Ein konkreter Tipp: setz eine kurze körperliche Handlung zwischen Bildschirm und Ruhe, etwa ein Glas Wasser trinken oder sich strecken. Diese kleine Bewegung durchbricht den Bildschirmmodus und gibt dem Körper ein Signal, dass das Tempo sinkt, bevor die Ruhe beginnt.

Mit der Routined-App kannst du das Herunterfahren als eigene kleine Routine aufbauen und das Kind die Schritte vom Bildschirm zur Ruhe verfolgen lassen.