Schlafen gehen

#schlafen#Schlafenszeit#Ruhe#Nacht#ruhig

Der Übergang von wach zu schlafend ist schwer zu spüren, wenn die Gedanken noch lange nach dem Löschen des Lichts kreisen. Die Bildkarten unten teilen das Herunterfahren in ruhige Schritte, denen der Körper folgen kann.

Ein Junge schläft friedlich im Bett, über ihm Zzz-Symbole und eine Lampe auf dem Nachttisch.

Schlafen gehen

Ein Junge schläft friedlich im Bett, über ihm Zzz-Symbole und eine Lampe auf dem Nachttisch.

Über diese Bildkarten

Der Körper soll von der Tageshektik in die Ruhe wechseln, doch dieser Gangwechsel ist von außen nicht zu sehen. Ein Kind kann ganz still im Bett liegen und innerlich trotzdem hellwach sein, weil die Gedanken weiterlaufen und nicht wissen, wo sie landen sollen.

Darum hilft es, das Herunterfahren sichtbar zu machen. Wenn jeder kleine Schritt ein eigenes Bild hat — Deckenlampe ausmachen, Rollo herunterlassen, hinlegen, ruhig atmen — bekommt das Kind etwas, worauf der Blick ruhen kann, statt dem Schlaf hinterherzujagen. Die Bilder sagen jeden Abend dasselbe, und diese Wiederholung wirkt für sich schon beruhigend. Für Kinder mit ADHS, deren Gedanken abends oft schwer zur Ruhe kommen, gibt eine feste Bildreihenfolge einen äußeren Takt zum Anlehnen.

Ein konkreter Tipp: leg das letzte Bild, auf dem das Kind mit geschlossenen Augen liegt, am nächsten ans Kissen oder an die Wand neben dem Bett. So ist das Letzte, was das Kind sieht, auch der letzte Schritt, und der Blick muss nicht zum Anfang zurückwandern.

Wenn du die Abendroutine am Handy begleiten willst, gibt es Routined, wo dieselben Bilder mit einem sanften Timer zum Lichtaus zusammenspielen. Die Bilder hier lädst du frei herunter und druckst sie aus.