Geschichte

#lesen#Buch#Fantasie#Märchen#Gutenachtgeschichte

Eine Geschichte zu hören heißt nicht, Worte aufzunehmen, sondern eine Welt im Kopf zu bauen, während die Stimme weiterläuft. Figuren, Ort, was als Nächstes kommt, alles zugleich gehalten. Die Bilder unten geben dieser inneren Welt ein paar äußere Anker.

Ein offenes Buch mit einer Gedankenblase, die eine Burg, einen Stern und einen Dinosaurier zeigt, symbolisiert das Lesen einer Geschichte.

Buch mit Geschichte

Ein offenes Buch mit einer Gedankenblase, die eine Burg, einen Stern und einen Dinosaurier zeigt, symbolisiert das Lesen einer Geschichte.

Über diese Bildkarten

Innere Bilder gibt es nicht umsonst. Bei manchen Kindern tauchen sie von selbst auf, nahtlos, während die Stimme weiterliest. Bei anderen muss jede Figur bewusst gebaut werden, jeder Ort gemalt, während die Handlung weiterläuft und auftauchende Gedanken aussortiert werden müssen. Die Geschichte wird schwer mitzunehmen, auch wenn die Worte einfach sind.

Bildkarten geben dem Kopf ein paar Rastplätze. Ein Bild für die Hauptfigur, eines für den Wald, in dem es spielt, eines für das Unheimliche, das auftaucht, eines fürs Ende. Das Kind kann während des Vorlesens hinschauen, auf die eben erwähnte Figur zeigen, zum Ort zurückkehren, wenn er sich ändert. Der innere Film bekommt ein paar äußere Rahmen zum Anlehnen.

Ein konkreter Tipp: lasst das Kind vor dem Lesen zwei oder drei Karten auswählen. So wird Zuhören vom ersten Satz an aktiv, was passiert genau mit dieser Figur, mit diesem Ort. Die Routined-App hilft, eine ruhige Leseroutine mit festem Platz, fester Zeit und einem kurzen Timer fürs Kapitel zu bauen, und kann 14 Tage getestet werden.