Kinderpsychiatrie
Ein unbekanntes Wartezimmer, ein nie zuvor getroffener Erwachsener und Fragen zu Dingen, die schwer in Worte zu fassen sind. Die Sorge beginnt oft lange vor der Ankunft. Die Bilder unten zeigen, was ein Besuch enthalten kann, damit das Unbekannte ein wenig bekannter wird.

Kinderpsychiatrie
Ein Kind mit einer Gedankenblase, die ein Gehirn und eine Lupe zeigt, daneben ein kleines Herz.
Über diese Bildkarten
Vor einem Besuch in der Kinderpsychiatrie ist es selten das Gespräch selbst, das die meiste Sorge weckt, sondern alles Unbekannte drumherum. Neue Räume, ein Erwachsener, den man nicht kennt, und eine Situation, in der man vielleicht über schwierige Gefühle sprechen soll, können vorab beängstigend wirken, gerade weil man nicht weiß, wie es abläuft. Die Erwartung des Unklaren wiegt oft schwerer als der Besuch selbst.
Bilder helfen, indem sie den Besuch vorab skizzieren. Hat das Kind schon zu Hause ein Wartezimmer, einen Gesprächsraum und ungefähr gesehen, was eine Fachkraft tut, schrumpft das Unbekannte. Zu wissen, dass man neben einem Elternteil sitzen darf, nicht alles beantworten muss und der Besuch ein Ende hat, macht die Lage tragbar.
Ein konkreter Tipp: Geht die Bilder am Tag davor in Ruhe durch und lasst das Kind fragen, damit die schweren Teile nicht erst vor Ort auftauchen. Beendet die Reihe mit dem, was ihr danach tut, etwas Sicheres und Vertrautes. Den Besuch kannst du Schritt für Schritt, mit einem beruhigenden Danach, in der Routined-App anlegen.