Über Gefühle sprechen

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Bevor ein Kind ”ich bin traurig” sagen kann, muss es das Gefühl erst spüren, ein Wort dafür finden und sich trauen, es auszusprechen. Die Bildkarten unten begleiten jeden dieser Schritte.

Ein Junge zeigt auf eine Sprechblase mit Symbolen für ein Herz, eine Träne und einen traurigen Smiley, was das Sprechen über Gefühle darstellt.

Über Gefühle sprechen

Ein Junge zeigt auf eine Sprechblase mit Symbolen für ein Herz, eine Träne und einen traurigen Smiley, was das Sprechen über Gefühle darstellt.

Über diese Bildkarten

Über Gefühle zu sprechen sind eigentlich drei Aufgaben gleichzeitig: bemerken, was sich im Körper bewegt, ein Wort dafür finden und es jemandem mitteilen. Viele Kinder bleiben schon beim ersten Schritt stecken – der Bauch ist eng, aber ein Wort ist noch nicht da.

Bilder geben etwas zum Hinzeigen, wenn die Sprache nicht reicht. Liegt ein wütendes Gesicht neben einem leicht traurigen, fällt das Vergleichen und Auswählen leichter, als in der Luft zu suchen. Konkreter Tipp: Beginnen Sie mit zwei Karten, nicht mit sechs. Legen Sie sie vor das Kind und fragen Sie, welche gerade am besten passt. Eine neue Karte pro Woche reicht.

Auch das Zuhören braucht Bremsen. Bestätigen Sie zuerst, worauf das Kind zeigt, bevor Sie nach dem Warum fragen. So wird das Gespräch eine weiche Landung statt eines Verhörs. In der Routined-App stellen Sie ein kleines, eigenes Karten-Set zusammen, das vom Küchentisch bis ins Auto mitwandert.