Sorge
Sorge spürt man oft im Bauch oder in der Brust, lange bevor ein Kind Worte dafür findet, und dann ist es schwer zu zeigen, was nagt oder wie groß es ist. Bilder geben dem Gefühl eine Form, die man zeigen statt erklären kann. Die Bildkarten stehen unten.
♂Sorge
Ein Junge mit besorgtem Gesichtsausdruck, der die Hand ans Kinn legt, mit gewirbelten Gedankenzeichen über dem Kopf.
Über diese Bildkarten
Es beginnt oft als Knoten im Bauch oder ein Druck auf der Brust, etwas, das nagt, ohne dass das Kind sagen kann, was es ist. Sorge hat keine Form, bevor sie Worte hat, und ein kleines Kind kann selten beschreiben, was es bedrückt oder wie groß es sich anfühlt. Dann bleibt das Gefühl innen, und ein Erwachsener, der helfen möchte, hat nichts, woran er ansetzen kann.
Bilder geben dem Inneren etwas zum Zeigen. Wenn ein Kind ein Bild für ein unruhiges Gefühl zeigen oder eine kleine Sorge mit einer großen vergleichen kann, wird das Wortlose teilbar. Es geht nicht darum, die Sorge sofort zu lösen, sondern sie sichtbar genug zu machen, um sie gemeinsam zu benennen. Für viele Kinder ist der erste Schritt, ein Bild auf das legen zu können, was sich im Inneren regt.
Ein konkreter Tipp: zeigt gemeinsam morgens auf ein Bild und abends auf eines, nicht erst, wenn der Sturm schon da ist, damit dein Kind sich in ruhigeren Momenten an das Lesen seiner selbst gewöhnt. Dann ist das Werkzeug bereit, wenn die Sorge kommt. Die Bilder hier kannst du kostenlos herunterladen, und um die Gefühle über die Zeit zu verfolgen, kannst du Routined vierzehn Tage kostenlos testen.