Wecker ausschalten

#wecker#alarm#morgen#aufwachen#routine

Zwischen dem ersten Piepen und den Füßen auf dem Boden liegt eine Mikrosekunde, in der der ganze Morgen entschieden wird. Das Gehirn will zurück in den Traum, die Hand tastet nach dem falschen Knopf. Die Bildkarten unten zeigen den Weg vom Schlafmodus in den Tagmodus.

Eine Person schaltet einen Wecker aus.

Wecker ausschalten

Eine Person schaltet einen Wecker aus.

Über diese Bildkarten

Vom Schlaf in die Handlung zu kommen ist keine Entscheidung, es ist eine Kette. Das Gehirn muss den Ton als Wecker und nicht als Teil des Traums erkennen, die Augen müssen die Uhr im Dunkeln finden, die Finger müssen zwischen Schlummer und Stopp wählen. Bei vielen Kindern reißt die Kette schon am ersten Glied, und zehn zusätzliche Minuten werden schnell zu dreißig.

Die Bildkarten helfen genau deshalb, weil sie schon beginnen, bevor die Augen ganz offen sind. Ein erstes Bild vom Wecker selbst, ein zweites von der Hand am Knopf, ein drittes von den Füßen auf dem Boden — und das Gehirn bekommt eine sichtbare Leiter zum Klettern. Es fehlt nicht an Motivation, sondern an Reihenfolge.

Ein konkreter Tipp: den Wecker dorthin stellen, wo das Kind sich aufsetzen muss, um ihn zu erreichen, und die Bildkarten daneben legen. Umgebung und Schritte ziehen dann in dieselbe Richtung. In der Routined-App kann die Weckerroutine als erster Punkt im Tagesablauf liegen, sodass das Ausschalten der Beginn des Morgens wird statt ein Kampf dagegen.