Schreien

#schreien#wut#gefühle#frustration

Ein Schrei ist selten gerichtet, auch wenn es so klingt. Er ist das, was bleibt, wenn alle anderen Ausdrucksmöglichkeiten erschöpft sind, und er kommt schneller als der Gedanke. Die Bilder unten zeigen einen anderen Ort für diese Kraft.

Ein Junge hält die Hände an den Kopf, kneift die Augen zu und schreit.

Schreien

Ein Junge hält die Hände an den Kopf, kneift die Augen zu und schreit.

Über diese Bildkarten

Ein Schrei entsteht, wenn der Abstand zwischen Gefühl und Sprache zu groß geworden ist. Er ist keine Entscheidung, und deshalb helfen Ermahnungen wenig: Wer die Worte bereits verloren hat, kann auf Aufforderung keine neuen holen. Zugleich trifft der Laut fast immer jemand anderen im Raum, und diese Person reagiert auf das Geräusch statt auf die Ursache. Dort beginnen viele Konflikte, in denen es eigentlich um etwas ganz anderes ging.

Bildkarten helfen davor und danach, nicht mittendrin. Ein Bild mit einem erlaubten Ort, etwa in das Kissen schreien oder in den Hof gehen, gibt der Kraft eine Richtung, die in Ruhe vereinbart wurde. Danach lässt sich dasselbe Bild nutzen, um über das Geschehene zu sprechen, ohne alles nacherzählen zu müssen.

Ein konkreter Tipp ist, den Ort gemeinsam an einem gewöhnlichen Abend festzulegen, an dem nichts passiert ist. Eine in Ruhe getroffene Entscheidung trägt im Sturm. In Routined können Schritte zum Runterkommen als kurze Routine bereitliegen, und die App lässt sich vierzehn Tage kostenlos testen.

Bild in einem Plan verwenden

Erstelle mit diesem Bild deinen eigenen visuellen Plan und lade ihn als druckfertiges PDF herunter. Völlig kostenlos.

Nehmen Sie die Bildunterstützung mit

In Routined bauen Sie aus diesen Bildern Pläne, ergänzen Timer und Sprachanweisungen – und Ihr Kind folgt dem Tag selbst.

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* 14 Tage kostenlose Testphase bei Neuanmeldung inklusive.