Wie ich mich fühle
Innezuhalten und zu beschreiben, wie man sich fühlt, braucht sowohl Worte als auch einen sicheren Moment dafür. Bilder geben einem Kind etwas als Ausgangspunkt statt einer leeren Frage. Sieh unten, wie die Hilfe wirkt.
♂Wie ich mich fühle
Ein Kind mit einer Gedankenblase, die ein fröhliches, ein neutrales und ein trauriges Gesicht zeigt.
Über diese Bildkarten
Die Frage wie geht es dir ist leicht zu stellen, aber schwer zu beantworten. Sie verlangt vom Kind, innezuhalten, den Blick nach innen zu wenden, die richtigen Worte zu finden und sie zu teilen, alles auf einmal. Für viele Kinder sind das zu viele Schritte gleichzeitig, und die Antwort wird ein Achselzucken oder ein gut, das nicht stimmt.
Visuelle Unterstützung zerlegt es in etwas Greifbares. Wenn das Kind auf ein passendes Bild zeigen darf, statt einen Satz zu bilden, wird die Schwelle viel niedriger. Das Bild gibt ein Startwort zum Weiterbauen, und das Gespräch kann von dort im Tempo des Kindes wachsen, ohne den Druck, sofort eine fertige Antwort zu liefern.
Ein Tipp: Mach den Check-in zu einem ruhigen Moment ohne Anforderungen, zum Beispiel beim Zubettgehen, damit er zur Gewohnheit statt zum Verhör wird. Die Regelmäßigkeit macht das Öffnen leichter. In der App Routined kannst du eine wiederkehrende Frage einfügen, wie der Tag sich anfühlt, mit Bildern zum Zeigen, sodass das Kind sich daran gewöhnt, sein Inneres in Worte zu fassen.
Bild in einem Plan verwenden
Erstelle mit diesem Bild deinen eigenen visuellen Plan und lade ihn als druckfertiges PDF herunter. Völlig kostenlos.






