Trinken
Viele Kinder schieben das Glas weg, ohne zu wissen, dass sie durstig sind. Es liegt selten an der Menge, sondern daran, dass das Wasser lauwarm ist, nach Plastik schmeckt oder im falschen Becher kommt. Die Karten unten machen die Alternativen sichtbar.
♂Trinken
Ein Junge trinkt aus einem Glas mit einem Strohhalm.
♀Trinken (Heißgetränk)
Eine Person trinkt aus einer blauen Tasse, mit Dampf, der ein Heißgetränk anzeigt.
♀Trinken (Wasser)
Eine Person trinkt Wasser aus einem klaren Glas, mit Wasserspritzern.
♀Trinken (Heißgetränk)
Eine Person trinkt aus einer blauen Tasse, mit Dampf, der ein Heißgetränk anzeigt.
♀Trinken (mit Strohhalm)
Eine Person trinkt aus einem Becher mit Strohhalm.
Über diese Bildkarten
Wasser ist für Kinder kein Werkzeug wie für Erwachsene. Wir trinken, weil wir wissen, dass der Körper es braucht, selbst wenn es nach nichts schmeckt. Ein Kind trinkt, wenn es gut schmeckt, wenn die Temperatur stimmt, wenn der Becher in die Hand passt und nicht im falschen Moment an die Kita erinnert. Alles andere wird leicht zum Nein.
Bildkarten verschieben das Trinken von einer abstrakten Aufforderung zu einer konkreten Wahl. Statt zu sagen, trink noch einen Schluck, zeigen die Karten kaltes Wasser mit Eis, lauwarmes ohne, Milch im Lieblingsbecher, Smoothie mit Strohhalm. Dein Kind sieht die Möglichkeiten gleichzeitig und kann auf das zeigen, was gerade wirklich reizt. Es ist außerdem ein sanfter Weg, den Unterschied zwischen durstig, hungrig und gelangweilt zu lernen — drei Zustände, die für Kinder ohne Worte oft ineinanderfließen.
Ein kleiner Griff: stell den Becher Wasser bei jeder Mahlzeit an dieselbe Stelle, nicht neben den Teller. Sichtbar, aber nicht im Weg, wird er häufiger genommen. Wenn du das Trinken an andere Routinen koppeln willst — nach dem Putzen, vor den Hausaufgaben — kannst du die Kette in Routined bauen und vierzehn Tage gratis testen.