Wasser
Wasser ist für ein Kind, das süßere Getränke kennt, selten spannend, und das körpereigene Durstsignal bleibt oft leise. Die Bildkarten unten machen das Trinken zu einem sichtbaren Schritt im Tag.

Glas Wasser mit Tropfen
Eine Zeichentrickdarstellung eines Glases mit Wasser und zwei Wassertropfen, die hineinfallen.

Glas Wasser und Tropfen
Eine Zeichentrickdarstellung eines Glases Wasser neben einem großen Wassertropfen.
Über diese Bildkarten
Wasser hat einen besonderen Nachteil gegenüber fast allem anderen Essen und Trinken: Es belohnt nicht. Der Geschmack ist kaum ein Geschmack, der Magen wird ohne Zucker satt, und viele Kinder haben außerdem ein wenig ausgeprägtes Durstsignal. Steht Saft auf dem Tisch, ist die Wahl getroffen, bevor das Bewusstsein nachkommt.
Bildkarten für Wasser tun deshalb etwas Feines – sie setzen das Trinken in die Reihenfolge zwischen andere Tätigkeiten, sodass es nicht gegen ein leckereres Getränk antritt, sondern gegen nichts. Nach dem Draußenspielen ein Glas Wasser. Nach dem Snack ein Glas Wasser. Die Karte liegt da, und der Moment ist verplant, bevor der Durst sich von allein gemeldet hätte.
Konkreter Kniff: Verknüpfe das Bild mit einer bestimmten Tasse oder Flasche – jedes Mal dasselbe Gefäß. Klingt banal, aber durch die körperliche Wiedererkennung greift die Hand dorthin, ohne dass das Gehirn Alternativen abwägt. Wasser ist dann das, was dieses Gefäß enthält, nicht eine aktive Entscheidung gegen Saft.
Wenn du Wasserpausen als feste Schritte in einen Tagesplan einbauen willst, geht das in Routined.