Meditation
Für einen Körper, der ständig in Bewegung sein will, ist Stille keine Ruhe, sondern Anstrengung. Einfach zu sitzen ist eine der schwersten Bitten überhaupt. Die Bildkarten unten teilen das Herunterfahren in konkrete, kurze Schritte.
♀Meditieren
Eine Person mit Zöpfen sitzt in einer Lotusposition und meditiert auf einer rosa Lotusblume. Ein gelber Heiligenschein ist hinter dem Kopf sichtbar.
Über diese Bildkarten
Meditation bedeutet im Kern bewusstes Verlangsamen, und gerade das Bewusste ist schwer. Der Körper will hoch, die Gedanken jagen, und plötzlich wird die Aufforderung, still zu sitzen, selbst zur Stressquelle. Vielen Kindern reicht eine ruhige Stimme, die atme sagt, nicht aus; sie brauchen etwas zum Ansehen, das zeigt, dass die Zeit wirklich vorangeht.
Mit Bildkarten bekommt jeder Teil der Übung eine äußere Form. Ein Bild für den Platz, eines für die Augen zu oder den Blick nach unten, eines für den Atem, eines fürs Beenden. Das Auge hilft dem Körper, mitzukommen, und das Kind muss die Struktur nicht allein im Kopf halten. Ein paar Minuten zu bleiben fällt leichter, wenn der nächste Schritt sichtbar ist.
Konkreter Tipp: Verbinde die Karten mit einer kurzen, körperlichen Ankerbewegung, etwa die Hand auf den Bauch oder die Füße fest auf den Boden. Dann hat der Körper in der Stille etwas zu tun, und Stillsein wird möglich, ohne dagegen anzukämpfen. Möchtest du die Übung regelmäßig wiederholen, lässt sich die Abfolge in Routined speichern und mit einem sanften Glockenton abschließen. 14 Tage kostenlos ausprobieren.